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DON Q

 

Extra   Fotos monsun theater

Ein Spiel mit Masken und Figuren nach Cervantes und Bulgakow
   

Die ganze Welt ist ein Gewebe aus gegeneinander streitenden Kräften! – Ach was? – Jaja. – Hm. Truffaldino, Brighella und Pantalone erzählen die große Heldengeschichte des Ritters von der traurigen Gestalt.

In einer Zeit, in der Visionäre mit postfaktischen Theorien und alternativen Realitäten ihre Anhänger um sich scharen, in einer Zeit also, in der Menschen sich zu Helden aufschwingen, um Strömen und Wellen die Stirn zu bieten, sich Inseln der Sicherheit bauen, in einer Zeit, in der Begegnungen mit Tod und Teufel hinter jeder Ecke lauern können und das Abendland sich rüstet, in dieser Zeit also, in der Täuschungen und Irrglaube reale Konsequenzen nach sich ziehen, in der Völker für Tiere gehalten werden, in dieser Zeit, freilich die Zeit der Bauern und Ritter, in dieser Zeit – war anscheinend alles gar nicht so weit weg vom Heute.

Die Bühne ist ein Ort für Träumer und Realisten. Im besten Falle teilen sie sich diese Bretter, die so viele Welten bedeuten. Das ungleiche Figurenpaar Don Quijote und Sancho Panza zeigen uns, wie wichtig das Streiten und der Austausch sind – eine gebrochene Lanze für den Dialog jenseits von Gut und Böse, jenseits von Leben und Tod.
Warum fliegende Holzpferde und maskierte Gesichter, Klagelieder, Butterkuchen und die spanische Mancha etwas über uns und gegenwärtige Irrläufer erzählen und weshalb die Meinung eines guten Freundes Rettung bedeuten kann, selbst, wenn er in einer anderen Welt zu leben scheint, das zeigt DON Q so lebendig wie nie.

Ein Plädoyer für das Paradoxe, eine gebrochene Lanze für den Dialog jenseits von Gut und Böse, jenseits von Leben und Tod.

Eine Produktion von Compania Sincara in Koproduktion mit den Cammerspielen Leipzig.
Das Gastspiel im monsun.theater Hamburg wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

»Das Spiel wurde zu einem gemeinschaftlichen Unterfangen und Schauspieler wie Zuschauer zu Verbündeten [...]. Compania Sincara knüpft an alte Schauspieltraditionen von Puppen- und Maskenspiel an. Die Geschichte vom traurigen Ritter reduziert sich so auf elementare Gegensätze: Liebe und Hass, Leben und Tod, Mut und Feigheit. Das gemeinsame Erzählen kreist dabei stets um Menschsein.«
(Nemzeti, Budapest)

 

Spiel
Rico Dietzmeyer
Felicitas Erben
Eric Schellenberger

Musik
Anselm Vollprecht

Masken- & Figurenbau
Franziska E. Schubert

Bühnen- & Objektbau
Lisa-Maria Totzke

Produktionsleitung
& Licht

Christoph Püngel

Regie & Scenario
Rico Dietzmeyer

Donnerstag
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14.11.2019
|
20:00 Uhr
 
Hamburg
Premiere
 
Freitag
|
15.11.2019
|
20:00 Uhr
 
   
Samstag
|
16.11.2019
|
20:00 Uhr
 
   
       
       
VVK 15,90 € І 13,40 € · AK 16,50 € І 14,00 €