Was geschieht, wenn Diskriminierung nicht erklärt, sondern getanzt wird – und wie verändert sich unser Blick, wenn Körper sprechen und wir bereit sind, wirklich hinzusehen?
„BLABLABLA“ bringt persönliche Erfahrungen von Ausgrenzung auf die Bühne: als Bewegung, als Erinnerung, als Widerstand. Schmerz, Wut und Hoffnung werden sichtbar und körperlich erfahrbar.
In intensiven Begegnungen tragen und stützen sich die Tänzer:innen, suchen nach Nähe und nach einem gemeinsamen Rhythmus. Der Körper wird dabei zum Ort der Auseinandersetzung und zum Raum für Solidarität. Was oft unsichtbar bleibt, erhält Präsenz.
Stimmen erzählen davon, wie sich Erstarrung in Wut und Kraft verwandeln konnte. „BLABLABLA“ zeigt diese Prozesse unverstellt – verletzlich, laut und kraftvoll.
Die Performance ist ein klares Statement gegen Sexismus und jede Form von Diskriminierung. Sie schafft einen Raum, in dem FLINTA-Perspektiven geteilt, gestärkt und gemeinsam verhandelt werden. Zugleich richtet sich der Blick nach vorn: auf Sehnsucht, Selbstermächtigung und den Wunsch nach Sichtbarkeit.
Das Stück wurde mit einer künstlerischen Audiodeskription entwickelt.
Tastführung und Einführungs-Workshop eine Stunde vorher.
Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, Unterstützt von der Wiese eG und Hamburger Sprechwerk.






