„Blick. Blick. Blicke.”
Wer blickt wen an? Und wer bestimmt, was gesehen wird? In ihrer performativen Tanztheaterproduktion nehmen die Performerinnen Johanna Polley und Camilla Pölzer die Figur Salomé als Ausgangspunkt für eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Blicken, Begehren und weiblicher Handlungsmacht. Zwischen Bewegung und Sprache, Humor und Tragik hinterfragen sie überlieferte Frauenbilder und eröffnen neue Perspektiven auf eine der bekanntesten Projektionsfiguren der Kulturgeschichte.
Ein sinnlicher, zugänglicher Abend über Fremdbilder, Selbstentwürfe und die Kraft, den Blick zurückzugeben.
Gefördert durch das Emil Schumacher Museum Hagen.


