Johanna Hasse

Johanna Hasse, geboren und aufgewachsen in Frankfurt/Main, studiert nach einer Buchhändlerlehre Theater- und Filmwissenschaft, Journalismus und Soziologie in Erlangen und an der Freien Universität Berlin. Während ihrer Studienzeit ist sie von 1998 bis 2003 Mitglied im Leitungsteam vom Theaterdock in der Kulturfabrik Berlin und arbeitete als Aufnahmeleiterin und Regieassistentin für Kurzfilme. In der Spielzeit 2003/04 ist sie als Regieassistentin am Ulmer Theater und von 2004 bis 2007 als Regieassistentin am Hans Otto Theater Potsdam engagiert.

Seit 2007 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin für Sprechtheater und Performance, mit Inszenierungen für freie und städtische Bühnen. Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit liegen in den Bereichen klassische und zeitgenössische Autorentexte, szenische Konzerte, Stückentwicklungen und Rechercheprojekte.

Neben ihrer Regiearbeit fürs Theater dreht und produziert sie Videocollagen für die Bühne, Videoinstallationen, Dokumentarfilme u.a. für Maxim Gorki Theater Berlin, Hans Otto Theater Potsdam, Hebbel am Ufer Berlin, Komische Oper Berlin, Theater und Philharmonie Thüringen, WDR und arbeitet für TV-Aufzeichnungen von Theaterinszenierungen u.a. für ZDF/3sat.

Bei den Heidelberger Theatertagen 2019 wird ihre Inszenierung DAS LANGE NACHSPIEL EINER KURZEN MITTEILUNG - eine Koproduktion mit dem Theater unterm Dach Berlin - mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

LIEBE ARBEIT EXIL (Regie)
DREI ENGEL FÜR BERT (Regie)
DAS LANGE NACHSPIEL EINER KURZEN MITTEILUNG (Regie)
BRUCHLINIEN (Regie)
FILETSTÜCKE - WEM GEHÖRT DAS LAND (Konzept & Raum & Regie)